Freitag, 11. Dezember 2009
Aua
Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass ich abgehetzt und mit durchgeweichten Schuhen nach Hause kam und mit den Gedanken ganz woanders war, als er mich mit dem Haarschneidewunsch überfiel. Da er selbst schon angefangen hatte, brauchte ich seine Fingerdicke als Maß für die richtige Länge. Hab übrigens noch nie ohne Maschine Haare geschnitten vorher. Und weil seine Haare so schön dick sind, hab ich erst gemerkt, dass da ein bisschen Haut dazwischen war, als er aufschrie :(
War dann so geschockt, dass ich erst nach ein paar Sekunden mein Bedauern ausdrücken konnte. Seitdem wird mir der Finger immer wieder vorgehalten. Buchstäblich. Bin traurig :(
Samstag, 5. Dezember 2009
Wochenende
Heute Nachmittag habe ich dann ein geschäftliches Meeting in einem Café, wo ich mir mit Laptop und Aktentasche wieder voll businessmäßig-digital-bohemistisch vorkommen werde. Danach gehe ich mit dem Lieblingsmensch ins Theater (ein Geschenk von ihm :), Professor Unrat) und danach treffen wir uns mit einer meiner liebsten und besten Freundinnen, die mit uns und anderen in ihren Geburtstag hineinfeiern wird. Genau aus diesem Grund muss ich auch gleich noch los und ein Geschenk für sie besorgen - ich weiß auch schon ungefähr was, aber das wird hier nicht verraten, sie liest vielleicht mit ;)
Allzu lange erholen kann ich mich von diesem Tag morgen nicht, denn schon um 10:30 sind wir zum Geburtstagsnachfeierbrunch der Freundin meines Bruders geladen. Da ich momentan aus medizinischen Gründen allmorgendlich meine Haare waschen muss, bedeutet das wohl, um 9 spätestens aufzustehen. Und da heißt es noch, am Wochenende könnte man länger schlafen als während der Woche. (An dieser Stelle werfe ich ein teuflisches Grinsen zu all jenen, die einer geregelten, festen, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen ;))
Jetzt aber los, ein Geschenk für Fratz muss gekauft werden (und zwei kleine Nikoläuse für Bruder und Bruderfreundin...)
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Neues Layout
Dann kann ich ja jetzt weiterarbeiten... Habe mir gerade ein 153 Seiten starkes PDF ausgedruckt, dass ich jetzt durchackern werde (war mir zu anstrengend am Bildschirm - dass ich das nochmal sage... *kopfschüttel*... außerdem kann ich so besser drauf rumkritzeln) und dann geht es heute Abend ja auch schon wieder zum Italienischkurs. Sta sera, cantiamo le canzioni di Natale...
Dienstag, 1. Dezember 2009
Bedenkliches zur Nacht
Als es dämmerte, ging ich über den Strausberger Platz, am Südende waberten unnatürliche Nebelschwaden und in unregelmäßigen Abständen blitzte es quer über den Platz. Wenn mich nicht alles täuscht, wurden dort Fotoaufnahmen gemacht oder es war ein Blitzer montiert (das würde allerdings nicht den Trockeneisnebel erklären). Wer weiß wer weiß, es war ein bisschen mysteriös.
Dann ging ich über die mir eigenen verschlungenen Pfade quer durch eine "Neubausiedlung" und hörte plötzlich lautes Getrommel und Trompete. Des Rätsels Lösung war eine Art Marching Band mit angeschlossenem Kleinkinderlaternenumzug. Reichlich ungewöhnliche Kombination und für den 30.11. auch nicht unbedingt typisch, will mir scheinen. Meine Theorie dazu ist, dass einer der vielen Kindergärten seinen schweinegrippenbedingten St.-Martins-Umzug nachgeholt hat. Aber ob das so stimmt? Berlin ist eine merkwürdige Stadt.
Als nächstes gingen wir über den Weihnachtsmarkt am Alex und nahmen unser Abendbrot bestehend aus Krakauer Würstchen und Grünkohl mit Knacker resp. Erdbeer-Schoko-Spieß und Trauben-Schoko-Spieß ein. (Ich hasse Grünkohl!) Außerdem kauften wir dort auch die Räucherkerzen, so dass unsere Räucheroma jetzt fein räuchern kann.
Als nächstes führte uns der Weg zum Kino International, wo wir endlich Das weiße Band sahen. Wer den Film kennt, weiß, dass er nicht gerade dazu taugt, mysteriöse Stimmungen aufzuhellen ;) Zuhause angekommen schließlich sahen wir noch gut 2/3 von Hide and Seek, der im ZDF lief. Unheimlich unheimlich. Dann fing der Lieblingsmensch auch noch an, den Bösen des Films nachzumachen und ich bekam Angst, nachts nicht neben ihm schlafen zu können... Ging dann aber doch ;)
Montag, 30. November 2009
Wie befürchtet...
Das Adventskaffeetrinken war übrigens sehr lustig, in illustrer, internationaler Gesellschaft und durchwirkt mit Filmdiskussionen, Grand-Prix-Musik und großstädtischem Egozentrismus. Schön ;)
Sonntag, 29. November 2009
Ist ja jetzt ein Trending Topic, der Advent...
Außerdem fordert der Lieblingsmensch (und ich gebe ihm Recht) einen Adventskalender, den wir also morgen schleunigst besorgen müssen, damit am Dienstag das erste Türchen aufgemacht werden kann. Einen Adventskranz haben wir noch nicht, wir sind aber auch nicht so die "Lichtel"-Menschen. Meistens läuft bei uns, wenn wir uns im Wohnzimmer aufhalten der Fernseher (ob nun mit Reality-Soap, Simpsons, Gilmore Girls, oder - meistens - einem guten Film), da passt einfach keine Kerze dazu, die wirkt dann ja gar nicht richtig. Vielleicht machen wir nochmal ne Ausnahme, falls mal Besuch kommt, aber vorerst ist der Adventskranz nicht auf dem Plan.
Bleibt noch Weihnachtsdeko. Sowas besitzen wir nur in homöopathischen Mengen - zwei gebastelte Weihnachtssterne, die ich mal geschenkt bekommen habe, ein Räuchermännlein (muss noch Räucherkerzen besorgen!), eine Plastiktischdecke mit Weihnachtsmännern und bestimmt ein bisschen italienischen Kitsch aus des Lieblingsmenschen alter Wohnung... Gibt aber auch wenig Fläche, wo man sowas hinstellen könnte, das ist also in Ordnung. Als ich vorhin vorschlug, diese Deko nun aufzustellen, protestierte der Lieblingsmensch. In Italien macht man das frühestens Anfang Dezember, eigentlich erst am 8. Ich werde ihn ein wenig runterhandeln, da hier ja schließlich am 6. schon Nikolaus ist, aber gut, die Deko bleibt noch ein paar Tage im Schrank.
Oh, es riecht gut, oh es riecht fein, der Kuchen wird bald fertig sein ;) Den überschüssigen Teig verarbeite ich dann noch zu vier Weihnachtsmuffins, die vermutlich meine Eltern bekommen werden, wenn ich ihnen nachher noch das versprochene Buch zurückbringe... Wenn ich rechtzeitig dran denke, gibts nachher noch Fotos!
Montag, 23. November 2009
Vielleicht doch keine so gute Idee...
Freitag, 20. November 2009
Euch kann ichs ja sagen
Freitag, 13. November 2009
Stöckchen-Premiere
Das Lesestöckchen
beim Essen Ja, wenn ich alleine bin und grad ein spannendes Buch habe. Früher als Kind habe ich öfter mal Appetit auf die Sachen aus den Büchern bekommen und dann gezielt sowas zusammengesucht, damit ich die Situation besser nachempfinden kann. (Ich erinnere mich auch an eine Session mit der "Unendlichen Geschichte", auf einem Matratzenstapel unter einer Decke und mit Stullen - ganz wie Bastian...)
beim Baden Definitiv, selbst wenn ich nur 20 Minuten Zeit habe. Das andere Extrem sind über 3 Stunden mit mehrfachem Nachlassen von warmen Wasser, weil das Buch zu spannend ist, um aufzuhören.
am Örtchen Nur Zeitschriften oder Bücher bei denen man nach ein paar Minuten wieder aufhören kann. Oder Bücher, die ich nicht loslassen kann, die werden aber extra mit reingetragen und danach wieder mit rausgenommen auf die Couch oder ins Bett...
beim Laufen Manchmal abends, auf dem Weg von der U-Bahn nach Hause... Spannende Bücher und so ;)
beim Friseur Beim Warten vorher, maximal. Aber ich war in den letzten 5 Jahren vielleicht 3 mal beim Friseur...
im Wartezimmer Auf jeden.
in der Werbepause Nicht immer, aber immer öfter...
im Auto (als Beifahrer) Als Beifahrer nur in Notfällen (z.B. als gerade der neue Harry Potter draußen war...), hinten früher immer, heute je nachdem, ob man sich mit mir unterhalten will oder nicht...
im Park, Freibad, etc. Ja, besonders wenn ich ein bisschen Zeit rumbringen möchte, bevor ich irgendwo sein muss (früher z.B. Pausen zwischen Vorlesungen, ich erinnere mich an Fever Pitch)
in der Kassenschlange Nee, so lang sind die Schlangen hier nicht.
im Bett nach dem Aufwachen Wenn der Lieblingsmensch noch weiterschlafen soll, oder nicht da ist und ich nicht aufstehen muss...
in der Pause (Kino, Theater, etc.) Nee, da kann man ja auch mit den anderen reden oder Leute gucken...
bevor der Hauptfilm im Kino beginnt Nein, außer vielleicht kurz in so ne kostenlose Kinozeitung rein, aber inzwischen weiß ich meistens schon alle wichtigen neuen Filme aus dem Netz... Filmwerbung is wichtiger! ;)
in der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug Wenn ich mehr als 5 Minuten drin bin ;)
im Restaurant oder Café Alleine ja, immer. (Was bitte is blöder, als alleine in einem Restaurant zu sitzen und in der Gegend rumzustieren... Sobald die Speisekarte durch ist, gehts an Zeitschriften oder Bücher!)
unter der Bettdecke mit Taschenlampe (als Kind) Kam öfters vor, aber erst nachdem meine Eltern 3-4 mal drinnen waren und das normale Licht wieder ausgemacht hatten (also erst so nach 1,2 nachts ;))
während des Kochens (Kochbuch zählt nicht) Eher nicht, für kurze Pausen reicht meist Fernseher oder Internet (ja, da brennen die Sachen auch mal an).
während eines Besuches (wenn der Gastgeber telefoniert, etc.) Herumliegende Bücher des Gastgebers, wenn er nicht im Raum ist oder ein Film langweilig wird... Die kann man dann oft so schön ausborgen und man kommt an Lesestoff, auf den man sonst nie gestoßen wäre...
während langer Computerprozesse (Scannen, Booten, etc) Mein Rechner ist schnell und multitaskingfähig ;) Vielleicht während ner Windows-Neuinstallation...
auf der Arbeit / in der Schule: Da meine Arbeit fast ausschließlich am Computer stattfindet prokrastiniere ich schon genug im Netz, da muss ich nich auch noch nebenbei lesen... Oder ich erkläre den Arbeitstag dann für beendet und widme mich ganz dem Buch ;)
ps: Worte, die man nicht vergessen sollte: fürderhin
Gerade lese ich übrigens: Lucy Maud Montgomery "The Blythes Are Quoted", davor ein Buch von Ann Cornelisen über süditalienische Emigranten in Norditalien und Deutschland (vom Bücherflohmarkt an der HU), davor Audrey Niffenegger "The Time-Traveller's Wife" (nachdem ich den Film gesehen hatte).
Dienstag, 10. November 2009
Vorurteile revisited
Ich war mit dem Lieblingsmensch, seiner Schwester und deren Mann in einem italienischen Restaurant, um Pizza zu essen. Vorher hatten wir ihnen großspurig angekündigt, dass sie sich keine Sorgen machen müssten, die Kellner sprächen alle italienisch (so war es unserer Erfahrung nach dort), aber leider bekamen wir die wohl einzige Nichtitalienerin in dem Laden ab. Naja, macht ja nix, man kann ja dolmetschen. Was dann aber passierte, wunderte sowohl mich, als auch die Italiener, als auch die Kellnerin. Beim Pizzabestellen wollte mein Herr Schwippschwager gerne eine Pizza Margaritha mit zusätzlicher Wurst oben drauf. Die Kellnerin und ich folgerten, dass er eben Salami drauf wolle. Wollte er aber nicht, er meinte tatsächlich Würstchen á la Bratwurst oder Wiener oder so. Das ging natürlich nicht, denn welcher Italiener in Deutschland hat sowas schon vorrätig? In Pizzerien in Italien sei es jedenfalls Standard, versicherte man mir. Nun ja... Witzig war, dass die Kellnerin dann meinte, ihm erklären zu müssen, dass eine Margaritha nun mal nur mit Tomaten und Käse wäre. Na sowas, echt?
Ganz entglitten der Kellnerin dann die Gesichtszüge, als meine Schwägerin fragte, ob man als Vorspeise nicht ein paar Pommes bekommen könnte... Ja, auch das ist in italienischen Pizzerien Standard. Vielleicht sollten wir unsere Huldigungen der italienischen Esskultur nochmal überdenken ;) Die "deutschitalienische" Pizza schmeckte dann jedenfalls auch ganz gut.
Dienstag, 3. November 2009
Daumen drücken
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Hinterzimmergespräche
Es wurde ein sehr lustiger Abend, an dem ich nicht nur mit meiner Freundin "catch-uppen" konnte, sondern außerdem
- endlich ihren neuen Freund kennenlernen durfte (famoser Bursche, ist genehmigt)
- zwei seiner Freunde, einen Franzosen und einen Alt-Westberliner Klamottenhändler getroffen habe
- nachts die Chefin des Freundes plus einem weiteren Kollegen noch dazustieß (Sie ist Bundestagsabgeordnete, ließ sich duzen, kam und ging mit der Fahrbereitschaft, erzählte Geschichtchen aus dem Nähkästchen [u.a. "wer mit wem" und wer wo Urlaub macht] und gab eine Runde aus - "Ich habe ja meine Scheckkarte dabei.")
- mein Handyempfang zwischenzeitlich den Geist aufgab und der Lieblingsmensch Angst bekam, ich wäre entführt worden
- wir nachts nach Hause gelaufen sind und Freundins Freund am Obststand am Alex kurz nach 1 einen Granatapfel gekauft hat während wir bei dem für einen Mann wohl intimsten Gesprächsthema überhaupt angekommen sind
- man vor lauter Ironie, Sarkasmus und politisch inkorrekter Witze sehr schnell nicht mehr wusste, wer was eigentlich ernst meint
Montag, 26. Oktober 2009
Prüfungsvorbereitung
So sah heute meine Mittagspause, zwischen zwei Übersetzerprüfungen, aus. Alles richtig gemacht, würde ich sagen. Tatsächlich kam im zweiten Prüfungsteil dann auch etwas dran, zu dem ich was in Newsweek gelesen hatte. Hab mich dennoch für ein anderes Thema entschieden: "What impact does the Internet have on music, literature and the Arts in general". Grins.
Achja, wie Ihr bemerkt habt, habe ich nach Day 1 nix mehr über den Besuch geschrieben. Vor allem, weil ich nicht dazu gekommen bin. Eine ganze Woche sind wir quer durch Berlin gelatscht, haben Sehenswürdigkeiten über Sehenswürdigkeiten (Medizinhistorisches Museum, Schloss Charlottenburg, Altstadt Spandau, Simon-Dach-Kiez ;) , Festival Of Lights etc. etc. etc.) gesehen, viel Geld für leckeres Essen und Getränke ausgegeben... An zwei Tagen musste ich krankheitsbedingt ein wenig zurückstecken, aber sonst war das Programm wirklich voll. Außerdem haben wir Ice Age I-II, Zurück in die Zukunft I-III und Herr Der Ringe I-III gesehen, ein Mal Badminton gespielt und waren auf der Uncle Sallys-Geburtstagsparty mit Blood Red Shoes und Maximo Park, auf einer Party bei einem Kumpel und im Berghain. Und schlafen musste ich ja auch noch.
Achja, hab ich Euch das schon gezeigt? Gabs neulich mal als spontane Mittagsmahlzeit - Hirse mit geraspelten Möhren, Käse, Basilikum und einem Schuss Olivenöl. Superlecker, supergesund, supernahrhaft. Super!
Apropos super, in dem ganzen Trubel bin ich noch gar nicht dazu gekommen, das neue Supershirt-Album zu reviewen. Habs auch erst zwei oder drei mal gehört... Muss ich noch nachholen. Auf jeden Fall: Hört mal rein!
Dienstag, 20. Oktober 2009
Day 1
Einen ersten Eindruck bekam Herr Engländer bereits, als wir vom Flughafen mit dem Bus zurück nach Hause fuhren und dabei die vom Festival of Lights erleuchteten Gebäude im Regierungsviertel, Unter den Linden und am Alex bewundern konnten - ist auf jeden Fall noch mal einen spätabendlichen Spaziergang wert, dann werde ich auch Fotos machen.
Gestern dann hatten wir ersteinmal einen langen Fußmarsch vor uns - vom Fernsehturm über das Nikolaiviertel zum Dom und Unter den Linden entlang bis zur Friedrichstraße. Dann durch diese hindurch, mit kurzem Abstecher zum Gendarmenmarkt, bis zum Checkpoint Charlie (Ich weiß doch, was Touristen gefällt ;)). Von dort den Mauerweg entlang bis zum Potsdamer Platz und zur Stabi (Kleiner Auftragsgang für den Lieblingsmensch). Danach ging es noch ins Museum für Naturkunde (die Dinos zeigen), zum besten Burritoladen der Welt und zum Strausberger Platz. Wieder zuhause waren wir dann so kaputt, dass wir uns entschlossen, das Nachtleben Nachtleben sein zu lassen und ein paar Filme zu sehen.
Jetzt gerade ist Herr Engländer im "Westen" und macht einen von seinem Reiseführer empfohlenen Rundgang in Charlottenburg, inkl. Zoo, Ku'damm, Gedächtniskirche... Und heute Abend gehts dann auf eine erste kleine Kneipentour in Kreuzberg. Und es gibt ja noch soooooo viel zu sehen....
Sonntag, 18. Oktober 2009
Die befriedigendste der Speisen...
- Hühnerbrühe
- Dulse-Algen
- Ingwerstücke
- Meerrettich
- Koriandergrün
- Reisnudeln!!!!!!
Socialising
Witzig war auch, dass am späteren Abend die gesamte Runde der Gäste weiter wollte, auf eine andere Party, in einem Club. Die Geburtstagsparty einer anderen Quasi-Rostockerin, wo ich ebenfalls auf der Gästeliste stand. Wie sagte einer der Gäste so schön: "Eigentlich ist es egal, ob ich in Rostock bleibe oder auch hier zu Euch nach Berlin komme... arbeitslos sind wir überall." So sieht es aus in unserer Generation "ab Mitte 20" - entweder man studiert noch, oder ist schon auf Jobsuche. Keiner der Anwesenden hatte einen festen Job in einem Bereich, der ihm Spaß macht, fast jeder wurschtelte sich so durch, vom Fotografieren über Pressearbeit bis zu Hartz IV. Und jeder hat nebenbei irgendein kreatives/ehrgeiziges Projekt am Laufen, die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Dazu fällt mir eine Songzeile rein, die perfekt auf die Runde passte: "Uns ist egal, wo wir nach der Uni Taxi fahren/denn wir sind reich an unbezahlten Praktika". So isset. Und das weltweit, wie ich gerade aus einer Mail einer kanadischen Freundin erfahren konnte.
Einzig ausgenommen davon sind wohl Informatiker, Ingenieure, Juristen, Mediziner und BWLer. Einen davon (Ingenieur) bekomme ich heute für eine Woche aus England zu Besuch. Ich hoffe, dass ich zum Bloggen komme und Euch an diesem Outsider's View auf Berlin teilhaben lassen kann.
Zum Schluss noch der "dümmste Witz der Welt", von gestern Abend:
Frage: Was ist rot und schmeckt nach blauer Farbe?
Antwort: Rote Farbe.
In diesem Sinne...
Freitag, 16. Oktober 2009
Die wilden Rocker, die...
Rockstar-untypisch mit nur 20 Minuten Verspätung hatten die fünf Musiker die Bühne betreten unspektakulär über eine Seitentreppe.
Jetzt mal abgesehen davon, dass da ein Komma fehlt... Was hatte die Autorin denn bitte erwartet? Erstens beginnen die meisten Konzerte damit, dass sich die Musiker irgendwie von der Seite auf die Bühne bewegen, in den wenigsten Fällen spektakulär - es sei denn das Spektakel soll über Mängel in der musikalischen Qualität hinwegtäuschen oder es handelt sich um alte Helden à la Rolling Stones oder Bob Dylan. Und zweitens frage ich mich, was für ein Bild sie von Rockmusikern und ihren Konzerten hat.
Ich bin in den letzten 3 Jahren auf über 100 Konzerten (und in den 10 Jahren davor auf bestimmt 20) im Bereich Indie, Rock, Punk, Singer/Songwriter und Pop gewesen. Ab und an kommt es schon vor, dass ein Konzert nicht pünktlich beginnt. Ab und zu muss man schon 10 oder 15 Minuten warten. 20 Minuten sind meiner Meinung nach die absolute Ausnahme, weniger als 5 Minuten die Regel. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass das Touren heutzutage das Kerngeschäft im Musikbusiness ist, oder ob das wilde Rockstar-Sein schon immer nur ein Mythos war. Jedenfalls sind mehr als 20 Minuten Verspätung heutzutage definitiv nicht "Rockstar-typisch".
Jetzt hab ich mir nochmal den ganzen Artikel durchgelesen und weitere Klischees und Platitüden entdeckt: "ein Rockkonzert der Extraklasse", "Einen besseren Auftakt der "Give Me Fire!"-Tour hätten sich weder Band noch das rund 5000 Fans starke Publikum nicht wünschen können.", "Gekleidet in schlichte schwarze Anzüge, begannen sie ohne ein Wort mit dem Song [...]" (Hallo, welche Band redet bitte großartig bevor es losgeht?), "Insbesondere Norén wurde zum Star des Abend", "Norén gab den leicht überdrehten Rockstar, aber mit einer angenehmen Prise Selbstironie.", "Beiden war anzumerken, wie viel Spaß ihnen die eigene Musik macht. Das übertrug sich aufs jubelnde Publikum: das tanzte geschlossen das gesamte Konzert mit und wurde am Ende noch mit drei Zugaben belohnt."
Der Ablauf scheint mir im Grunde alles wenig überraschend, aber für die Autorin scheinbar doch so bemerkenswert, dass sie diese Fakten nennen muss. Naja, wahrscheinlich musste einfach ein Text produziert werden, um die Plätze auf der Gästeliste zu rechtfertigen. Hab ich selber auch schon gemacht - ich hoffe nur, etwas besser ;)
Jedenfalls glaube ich, dass sich die dpa lieber auf ihre Kernkompetenzen (Politik, Wirtschaft etc.) konzentrieren sollte und das Schreiben über Musik den Profis überlassen sollte.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
The Carnival Queen
THE CARNIVAL QUEEN from David McCrea on Vimeo.
Vielleicht verschafft er mir ja mal nen Job am Set, wenn ich genug Werbung für ihn mache? ;)
Mango-Content
Der Unnützlichkeit Trieb bevorzugende Kauf- und Handhabungsmöglichkeiten zeitigten sich zwar nicht akkurater Schnitttechnik, dennoch erwies sich damit die Einleitung der Großfruchtgewächssaison nicht minder schlecht und nachfolgend war der dezente daraus folgende Geschmack appretierenderweise wieder im Einklang, um eine Zwischendurchkredenzung zu Tisch zu bringen (Käse fehlt)
Ja, so lautet der Titel des Eintrags. Ich möchte noch kurz auf das charmante Wort "appretierenderweise" hinweisen. Einfach großartig, ebenso wie der lakonische Hinweis "Käse fehlt" am Ende. Vielleicht wird das ja in ein paar Jahren was mit dem Literaturnobelpreis ;)
So war das vorgestern

Bevor irgendwer beschlossen hat, es müsste jetzt so richtig Winter werden. Der Schneeregen hat Berlin erreicht, mal sehen, was noch kommt. Ich hab gestern jedenfalls klamottenmäßig schon schwere Geschütze aufgefahren, als ich zum Italienischkurs gegangen bin - Strumpfhose, Wollsocken, Stiefel, obenrum 3 Lagen plus Mantel und Schal, Wollmütze. Noch reicht das... Noch!
Dienstag, 13. Oktober 2009
Und nun zum Wetter
Schon seit Tagen schleppe ich eine Erkältung mit mir herum, habe sämtliche sportlichen Aktivitäten abgesagt und würde am liebsten den ganzen Tag nur auf der Couch (oder dem Bett) liegen. Wenn ich das dann tagsüber mal mache - man hat ja als Mitglied der Bildungselite ohne Job viel Zeit tagsüber - schlafe ich innerhalb von Minuten ein und wache erst auf, wenn der Lieblingsmensch mich weckt oder mein Telefon klingelt.
Auch jetzt quälen mich einige Wehwehchen, von denen die Kopfschmerzen das größte Übel sind. Deswegen mach ich auch gleich den Rechner aus und leg mich noch mal hin, bis ich nachher los muss. Seufz...
Sonntag, 11. Oktober 2009
Couchtag
Nichtsdestotrotz kann man diesem Buch auch einige Schwächen vorwerfen - mitunter wird ein wenig schmutzige Wäsche gewaschen, was mich besonders bei Lennons ausschweifenden Frauengeschichten ärgert, wenn ich mir überlege, dass die meisten der besagten Frauen ja noch am Leben sind. Aber was will man auch machen, sowas gehört zum Leben dazu und der gute Lennon selbst ist seit fast 30 Jahren tot. Merkt Euch, liebe Blogleser, lasst Euch nicht mit Berühmtheiten ein, das wird irgendwann mal in einem Buch breitgetreten und dann lesen es arme kranke Blogschreiberinnen Sonntags aufm Sofa ;)
Was mich noch stört, ist dass der Autor bei der Hamburger Zeit ein bisschen gründlicher hätte sein können. Immerhin hat er scheinbar Interviews mit Zeitzeugen geführt oder zumindest zitiert, dann hätte er auch mal darauf achten können, die deutschen Wörter korrekt wiederzugeben, wir sind doch nicht mehr in den 60er Jahren - eine kurze Recherche im Internet hätte weitergeholfen. Zum Beispiel redet er von den "Schwülen laden", wo er wohl eigentlich "Schwulenläden" meint, oder "schwule Läden". In dem Fall wohl nur eine Ungenauigkeit, aber an anderer Stelle behauptet er, dass das deutsche Publikum nicht genau wüsste, was sie bei der Plakatierung "Beatles" an einem Stripclub auf der Reeperbahn erwarten würde, weil das angeblich an das Wort "peedle" erinnern würde (das ich noch nie gehört habe), was soviel wie Schniedel bedeute. Aaaaaaahja. Ich glaube, wenn es da ein Missverständnis gab, dann bestimmt, weil das Publikum Stripperinnen mit Namen "Beate" erwarteten oder so etwas. Genauso ging es mir nämlich, als ich den Namen das erste mal las, ohne schon englisch zu können. Also nicht, dass ich Stripperinnen erwartet hätte, aber ich las "Bee-aaa-tles". Erst als Mama dann sagte, "Das heißt Beatles", wusste ich um wen es ging. (Diese Begebenheit ereignete sich übrigens bei einem Hiddensee-Urlaub 1988 oder 1989, als ich also 5 oder 6 war. Sagt einiges über mein Elternhaus, oder?)
Freitag, 9. Oktober 2009
Wurzeln
Einerseits hatte ich plötzlich mehr mit den Mitmachern zu tun, und habe dabei auch neue Freundschaften geschlossen, andererseits kamen viele meiner Freunde für kurze oder längere Zeit ins Team. Bei einigen hatte ich das sogar wieder vergessen, bis ich es jetzt wieder gelesen habe. Schon witzig, wir hatten unglaublich viel Freiraum, konnten im Prinzip schreiben und drucken was wir wollten. Manchmal haben wir das auch für investigativen Journalismus genutzt, oder für hochintellektuelle philosophische Abhandlungen... Ganz oft aber auch für unsere privaten Witzchen.
Im Nachhinein kann ich mir vorstellen, dass wir damit einige Leser auch verprellt haben, in dem wir uns quasi gegenseitig Nachrichten in der Zeitung hinterließen, oder private Dinge herausposaunten. Es war halt nicht wie eine normale Zeitung, sondern eher wie ein Radio, wo man live mitbekommt, wie das ganze entsteht und auch mal erklärt bekommt, warum das Mikro ausfällt.
Inzwischen weiß ich einiges mehr über meine damaligen Mitstreiter, was mir damals verborgen blieb, weil es mich vielleicht nicht so interessiert hat, oder sie mich nicht in alles einweihen wollten. Daraus ergibt sich, dass ich vieles jetzt mit anderen Augen sehe als damals und aber auch aus dem Lesen der damaligen Artikel (einiges liest sich wie ein heutiges Blog) wieder zusätzliche Informationen über das beziehen kann, was tatsächlich vorgefallen ist. Und es war eine spannende Zeit in unser aller Leben - die letzten 3-5 Jahre Schule, Pubertät, Cliquen, Verliebtheiten, kleine und große Krisen, Selbstfindung...
Alles in allem kann man sagen, dass die Arbeit an diesem Projekt uns zu einer recht verschworenen Gruppe hat werden lassen. Auch wenn einige von uns eher am Rand des Ganzen herumschwirren und andere sich nicht mehr sehen lassen - der harte Kern ist immernoch vorhanden und miteinander befreundet, auch wenn wir uns zwischenzeitlich ganz schön über die Welt verteilt haben/hatten.
Es wäre toll, sie alle mal wieder auf einen Haufen zusammen zu bekommen und dann nicht über die alten Zeiten zu reden, sondern genau wie damals über die Dinge, die uns jetzt in diesem Augenblick beschäftigen, die ganz großen Fragen des Lebens eben ;)
Mich gibts noch!
In der Zwischenzeit möchte ich noch schnell einen Blog empfehlen, in dem es um die Erasmus-Erfahrungen zweier Deutscher in Rom geht: Impariamo Italiano (zu deutsch: "Wir lernen italienisch"). Aber nicht vergessen, auch bei mir wieder vorbeizuschauen!!! :)
Dienstag, 6. Oktober 2009
Ganz viel Opposition
Erstens bin ich nun doch einer Partei beigetreten - nach weiterem Recherchieren kam ich zu der Einsicht, dass man sowieso nie 100prozentig mit einem Programm übereinstimmen kann und ich aber etwas tun muss und "meine" Partei mir bei weitem die sympathischste ist. Außerdem habe ich ja auch den Gedanken angeregt, in die neuen Oppositionsparteien einzusteigen, um a) diese zu unterstützen und um b) ein Zeichen zu setzen, dass man Schwarz-Gelb in diesem Land nicht gewollt hat. Wie ich höre, hat die Berliner SPD in der Woche nach der Wahl 150 Neuzugänge zu verzeichnen. So viele Blogleser habe ich doch noch gar nicht ;)
Zweitens war ich gestern auf der Auftaktdemo zum Beginn der Koalitionsgespräche: Warmlaufen für den Widerstand. Ich selbst war zwar wegen Halsschmerzen, kaltem Wetter und akuter Faulheit nicht in Sportsachen gekommen, aber auch als gemütlich Mitlaufende hatte man ein sehr gutes Gefühl. Mitunter fühlte ich mich zwar an die Bilder der Anti-Atom-Demos aus den 80ern erinnert, aber es waren neben Alt- und Neuhippies und ihren mit Aufklebern versehenen Kindern und Hunden tatsächlich auch viele junge, modern und modisch gekleidete Menschen unterwegs, was mir zeigte, dass es doch ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist (oder dass meine Vorurteile mal entstaubt werden könnten ;))
Wenn ich mich nicht irre, habe ich auch zwei mehr oder weniger Prominente gesehen: Johnny vom Spreeblick und Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin der Grünen.
Ich empfehle allen Neu- und Weiterwiderständlern die folgenden Seiten zur Information und Terminplanung:
Das schicke gelbe Demo-Shirt in XL möchte ich mir übrigens zum Longshirt umscheidern lassen - wer kann sowas?
Montag, 5. Oktober 2009
La cena di onomastico
Um jedenfalls diesen Anlass zu feiern haben wir zwei gut ausgebildeten, jungen, hochmotivierten und dementsprechend joblosen Akademiker uns zwei Exemplare der Erfolgsmensch-Spezies (Architekt und PR-Maus ;)) eingeladen und ein fettes 5-Gänge-Menü hingezaubert. Es gab:
- Antipasti: Fichi con formaggio di capra fresco, Bresaola, Salami, Prosciutto
- Primo: Orechiette e Fusilli con spinacci
- Secondo: Agnello con crosta di noci e cavolo rosso
- Formaggi vari con frutte
- Dolce: Cheesecake macchiato con ornamente di arance
Es war wirklich unglaublich lecker und ich bedauere sehr, mal wieder völlig vergessen zu haben, Fotos zu machen...
Donnerstag, 1. Oktober 2009
"Unten rin ins System und von innen uffmischn!"
In other news:
Meine Laptoptastatur ist dabei den Geist aufzugeben, jedes G, jedes H und vor allem die Äs machen Probleme. Da das Gerät auch ungheimlich groß und schwer ist, habe ich mir jetzt was neues gegönnt und hoffe, Euch in den nächsten Tagen davon berichten zu können.
Hier noch ein kleiner Einblick, was ich momentan so zusammentippe:
G-etreu diesem Motto haben mein Liebling-smensch und ich g-estern beide Mitg-liedschaftsantrgä14:07 01.10.200914:07 01.10.2009g-e ausg-efüllt, bei zwei verscghiedenen Parteien. Jetzt schauen wir mal, wer sich zuerst meldet und wer von uns zuerst sein Parteibucgh in der Hand hä14:08 01.10.200914:08 01.10.200914:08 01.10.2009lt. Ich tippe auf ihn, denn er konnte lg--iecgh...
Tippt man in einem Browserfenster, bewirkt das Ä übrigens das Aktualisieren der Seite und damit das Löschen alles bisher geschriebenen...
Montag, 28. September 2009
Nach der Wahl
Man sieht, wie privilegiert man als Blogleser, Twitterer und Bewohner der Berliner Szenebezirke so ist: Fast alles, was man so liest, macht Mut und lässt einen an das Gute im Deutschen glauben. An Wandel und Fortschritt, Vernunft, ökologisches Bewusstsein, Offenheit und Integration. Und dann gewinnen doch wieder die mit dem schwammigsten Programm, den unglaubwürdigsten Forderungen und unsympathischsten Kandidaten. Nichtsdestotrotz hatten wir ein wenig Recht mit unserer Einschätzung, wie die Ergebnisse in den Wahlkreisen Mitte, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg-Ost zeigen. Hier wurde tatsächlich so gewählt, wie wir es uns wünschten.
Und nun? Mal sehen, was genau passiert. Außerdem das Gewissen prüfen und schauen, ob es für einen Parteieintritt reicht. Bei mir wohl nicht. Unabhängig davon hat mich die gestrige Wut extrem politisiert und ich empfehle allen, es mir gleichzutun: An Demonstrationen teilnehmen, Online-Petitionen verfolgen und gegebenenfalls mitzeichnen, sich informieren und so oft wie möglich den Mund aufmachen.
Der gestrige Abend war ein Sigal zum Handeln. Irgendwann wird auch der Tigerenten-Spuk vorbei sein, vielleicht sogar früher als gedacht und dann muss die Opposition stark sein, zusammenarbeiten und das Ruder in die Hand nehmen.
PS: Der Lieblingsmensch wird wohl in die SPD eintreten. Bei mir reichen die Übereinstimmungen mit "meiner" Partei wahrscheinlich nicht ganz dazu - ich werde mir das allerdings nochmal durch den Kopf gehen lassen. Wäre doch ein starkes Zeichen, wenn das "linke Lager" nach der Wahl plötzlich rapide Mitgliederzuwächse bekäme!
PPS: Für Rostock sitzt jetzt ein Exkommilitone von mir im Bundestag, wir haben im selben Semester angefangen, Politik zu studieren, diverse Veranstaltungen gemeinsam besucht, ein paar Bierchen miteinander getrunken und zusammen Tischtennis gespielt. Jetzt ist er Berufspolitiker und ich bin freiberuflich-arbeitssuchende digitale "Bohèmienne" - so kanns gehen ;) Ich bin zwar kein Linke-Wähler, freue mich aber trotzdem für Ihn, denn ich weiß ungefähr wie er tickt und dass er den Kontakt zur Masse noch nicht verloren hat. Achja und jung ist er auch, sowas kann der Bundestag (zukünftiger Alterspräsident: 73!) gebrauchen.
Freitag, 25. September 2009
Einen Nobelpreis für Berlusconi?
Donnerstag, 24. September 2009
Kreativer Kommentar zu #uasy
Etwas älter, aber sehr aktuell
SCHWARZ-GELB verhindern!
Mittwoch, 23. September 2009
Man sollte sich seine Freunde gut aussuchen...
Und hoffentlich bekommt mein Kumpel - Typ A Beautiful Mind - dafür dann irgendwann den Nobelpreis, oder eine Verfilmung seines Lebens ;), damit sich der Aufwand auch gelohnt hat... Nein Quatsch, ich mach das doch gerne.
Dienstag, 22. September 2009
Und weiter?

Das ist mein neuer Bildschirmhintergrund. Das Foto aus unserem Ausflug an die Amalfiküste im Februar symbolisiert so schön meinen derzeitigen Zustand. Wartestellung. Was vor mir liegt sieht toll und vielversprechend aus, aber wann gehts denn jetzt bitte los?
Seit dieser Woche bin ich wieder zurück in der Welt der Arbeitssuchenden, der letzte Kurzzeitvertrag ist ausgelaufen, das Geld für 4 Wochen Arbeit noch nicht auf dem Konto - ebensowenig wie das vom Auftrag davor, was dauert denn da bitte so lange?
Nichtsdestotrotz gibt es gewaltig viel zu tun. Ich habe aus dem letzten Job gleich vier verschiedene Kontaktadressen mitgenommen, wo Menschen meinen, sie hätten eventuell Verwendung für mich. Bin gerade dabei, die letzte dieser Personen zu kontaktieren, sie ist jedoch schon eine ganze Weile in einem Meeting. Aber immerhin - einen Gesprächstermin habe ich schon, allerdings erst Mitte Oktober.
Unabhängig davon laufen momentan noch drei Bewerbungen, ein ganzer "Stapel" weiterer Anzeigen sitzt oben in meiner Linkleiste und wartet darauf bearbeitet zu werden, allerdings hält sich meine Begeisterung für die beschriebenen Jobs in Grenzen. Also vielleicht doch noch eine Weile liegenlassen und hoffen, das etwas von den anderen Sachen Früchte trägt.
Hinzu kommt die kleine Firma, an der ich beteiligt bin. Da muss ein neuer Businessplan geschrieben werden, ein Büro organisiert... Und alles läuft äußerst schleppend, weil jeder noch diverse andere Sachen zu tun hat und man immer darauf warten muss, dass die Zuarbeit eintrudelt. Macht mir nichts aus, ich verbringe meine Tage ja auch gerne "nutzlos" im Internet. Nur der psychische Druck wächst eben langsam...
Außerdem habe ich mich um die Prüfung zum staatlich geprüften Übersetzer beworben, wann auch immer ich von denen höre, kann es sein, dass ich bald vor 12 verschiedenen Prüfungsleistungen stehe. Ob und wann das Ganze losgeht, kann man aber nicht wirklich sagen. Vermutlich sollte ich da auch mal anrufen, aber...
Soviel zum Jobtechnischen. Privat gibts diverse soziale Verpflichtungen in den nächsten Tagen, außerdem den Beginn meines Italienischkurses morgen. Und die Frage, ob ich es mit meinen Verpflichtungen, meinem Konto und meinem Gewissen vereinbaren kann, nochmal für eine knappe Woche in den Süden abzuhauen, der Frau Schwägerin und dem Herrn Schwager bei der Wohnungssuche zu helfen, ein wenig Sightseeing zu betreiben und viel gutes Essen zu genießen. Denn immerhin kommt Frau Schwägerin mit Mann ja auch in sechs Wochen schon wieder nach Berlin... Ach ach ach... Und im Dezember fliegen wir ja dann schon wieder runter... Apropos, dürfen wir denn für Weihnachten schon Flüge buchen, was ist, wenn einer von uns unverhofft einen Job bekommt? Das nennt man wohl "Jammern auf hohem Niveau"...
Montag, 21. September 2009
Geschenkemarathon
Sonntag, 20. September 2009
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- Jürgen Kuttner - Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers ist die zu Papier gebrachte Version der legendären Videoschnipselvorträge. Aufgrund seiner schönen Unterteilung in kurze Kapitelchen liegt es derzeit bei uns als Klolektüre herum und wurde heute morgen von einem Übernachtungsgast ausgiebig gelobt, der nach nur 3-4 Stunden Schlaf seine morgendliche Sitzung deutlich verlängert hat, obwohl Herr Kuttner als Dr. phil. einen Stil hat, für den man eigentlich ausgeschlafen sein müsste.
- Stilles Chaos ist ein großartiger Film, aus soooo vielen verschiedenen Gründen. Ich lese inzwischen das Buch, über das ich mein Abschlussurteil noch nicht gefällt habe. Bis jetzt bin ich aber sehr begeistert!