Dienstag, 13. Oktober 2009

Und nun zum Wetter

Der Lieblingsmensch ist aufgeregt. Mehrmals am Tag checkt er die Wetterberichte aus ganz Europa - er ist gierig auf den ersten Schnee. Verfrüht, möchte man meinen. Doch es ist tatsächlich noch für diese Woche angesagt - Schneeregen in Berlin. Während er total begeistert ist und mir Schnee-Webcams aus Helsinki und stündlich aktuelle Temperaturwerte aus Moskau zeigt, finde ich das ganze gar nicht so lustig. Denn erstens bin ich gedanklich gerade erst so halb mit dem Herbst ins Reine gekommen - was schwer fällt, wenn man unser Wetter mit den Bildern aus dem Indian Summer in Nova Scotia vergleicht - und zweitens heißt Winter bei mir immer krank.
Schon seit Tagen schleppe ich eine Erkältung mit mir herum, habe sämtliche sportlichen Aktivitäten abgesagt und würde am liebsten den ganzen Tag nur auf der Couch (oder dem Bett) liegen. Wenn ich das dann tagsüber mal mache - man hat ja als Mitglied der Bildungselite ohne Job viel Zeit tagsüber - schlafe ich innerhalb von Minuten ein und wache erst auf, wenn der Lieblingsmensch mich weckt oder mein Telefon klingelt.
Auch jetzt quälen mich einige Wehwehchen, von denen die Kopfschmerzen das größte Übel sind. Deswegen mach ich auch gleich den Rechner aus und leg mich noch mal hin, bis ich nachher los muss. Seufz...

Kommentare:

  1. Was bitte ist denn an schnee so toll? Dort, wo dein lieblingsmensch herkommt, gibts doch auch schnee. Es soll ja sogar leute geben, die dort ihren winterurlaub verbringen... Ich ich bin nur son bißchen krank, trotzdem ich seit montag vergessen hab, meine mütze einzupacken...heute hatte ich wenigstens tee dabei! Wintermöger...pöh!

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  2. Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Ein Bekannter sagte heute - das perfekte Jahr währen 50 Wochen Sommer und dann 2 Wochen richtig viel Schnee. Recht hat er.

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