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Sonntag, 9. Mai 2010

Renew your Spirit-Day

So heißt der Sonntag bei der Fly Lady. Man soll also etwas tun, was einem Spaß macht und wieder Kraft für die nächste Woche gibt. Kein Problem - tun, was mir Spaß macht, kann ich gut! :) Werde mir gleich noch den letzten der drei Filme anschauen, die ich gestern aus der Videothek geholt habe (Die ersten beiden, Il pranzi di ferragosto und Julie & Julia waren toll und sehr zu empfehlen - gleich gibts noch Charlie Wilson's War.) Vorher jedoch muss ich noch ein bisschen was in der Küche erledigen. Es gilt, ein Brot zu backen und für heute Abend ein Mangosorbet vorzubereiten. Anlässlich des Muttertags und meines neuen Jobs haben wir nämlich meine Eltern eingeladen. Für Interessierte hier noch kurz die Menüfolge ;)

-Taralli, Saure Gurken, mit Frischkäse gefüllte Pepperoni als Einstieg
-Pizza piena aus der hervorragenden Küche des Pappàs vom Lieblingsmenschen
-Frische Pasta mit Pappàs hausgemachtem Pesto
-(den Fleischgang denken wir uns, es wird auch so schon das große Fressen)
-Mangosorbet, Cioccolatini und Vernaccia/Zibibbo
-
Caffé
-Amazza Caffé (Schnäpsken, um die aufreibene Wirkung des Kaffees wieder "abzutöten")

Der dazugereichte Wein, sowie die Taralli, die Pizza piena, die Pasta, das Pesto und der Kaffee stammen aus dem letzten CARE-Paket aus Italien, das am Dienstag bei uns eintrudelte! ;)

Sonntag, 3. Januar 2010

Startlöcher

Noch einen Tag sind wir in Italien, morgen Abend geht der Flieger ins verschneite Berlin und wenn ich dort am Dienstag morgen aufwache, geht mein 2010 so richtig los. Bisher bin ich noch nicht so richtig angekommen - alles ist noch im Ferien-Feiern-Fressen-Modus und ich kämpfe immernoch mit denselben Problemen wie letztes Jahr (Sprachlosigkeit aufgrund von mangelnder Sprachkenntnis und außerdem Heiserkeit, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen - krank seit mehr als 2 Wochen). Der Vorabflugsstress in Form von diversen Terminen hatte mich in Tateinheit mit dem Wetter weichgeklopft und irgendwie trägt das viele Essen sowie die ständige Kakophonie aus fremdländischen Lauten in Kombination mit dem vielen Reisen, kurzen Nächten und diversen fremden Betten nicht wirklich zur Gesundung bei. Nichtsdestotrotz waren sowohl Weihnachten als auch Silvester wunderschön und sobald meine Eingeweide auch den letzten Rest an italienischen Köstlichkeiten preisgegeben haben werden, werde ich sicherlich voller Wehmut an die ganze kulinarische Pracht zurückdenken.

So, nun also dann ein neues Jahr, mit neuen Gegebenheiten: Ab Dienstag werde ich nicht mehr den ganzen Tag zuhause hocken, sondern gleich zwei Büros regelmäßig aufsuchen. In dem einen, werde ich drei Abende in der Woche verbringen und meine Dienste zu Geld machen, in dem anderen werde ich versuchen, so oft wie möglich zu sein (einen genauen Modus habe ich mir noch nicht überlegt), um das große Projekt finanzielle Sicherheit/sozialversicherungspflichtige Tätigkeit voranzutreiben, in der Hoffnung, dort bis zum Sommer ein Ergebnis erzielt zu haben. Spätestens. Momentan mache ich mir viele Gedanken, wie diese neue Situation organisatorisch zu meistern sein wird - der Badmintontermin wurde auf den Montag verlegt, was bedeutet, dass ich insgesamt vier Abende in der Woche erst spät zuhause sein werde und entweder dem Lieblingsmensch die ganze Kocherei aufhalsen muss, oder wieder zum klassischen deutschen kalten Abendbrot zurückkehren muss. Am besten überlasse ich diese Entscheidung seinem italienischen Magen und wahrscheinlich wird es sowieso von Tag zu Tag verschieden sein. Wo ich dann noch meinen Einmal-die-Woche-Schwimmen-gehen-Vorsatz unterbringe weiß der Geier. Vermutlich muss ich den letzten freien Werktagsabend dafür opfern oder in den sauren Apfel beißen und mehr bezahlen und dafür tagsüber gehen... Mehr bezahlen ist grundsätzlich im Moment aber doof, denn ich bezahle ja ab diesem Monat a) eine Monatskarte und b) Miete für das eine Büro. Das bisschen Geld, was ich in dem anderen verdiene, reicht knapp für Miete und Fixkosten. Aufträge müssen also her, denn sonst steht mir das Wasser bald bis zum Hals...

Starte also irgendwie mit gemischten Gefühlen in dieses neue Jahr. Zum Glück bin ich ja überwiegend Optimistin und plane deswegen schonmal für die erste große Feierei des Jahres: Der Lieblingsmensch wird 30!

Dienstag, 22. September 2009

Und weiter?



Das ist mein neuer Bildschirmhintergrund. Das Foto aus unserem Ausflug an die Amalfiküste im Februar symbolisiert so schön meinen derzeitigen Zustand. Wartestellung. Was vor mir liegt sieht toll und vielversprechend aus, aber wann gehts denn jetzt bitte los?
Seit dieser Woche bin ich wieder zurück in der Welt der Arbeitssuchenden, der letzte Kurzzeitvertrag ist ausgelaufen, das Geld für 4 Wochen Arbeit noch nicht auf dem Konto - ebensowenig wie das vom Auftrag davor, was dauert denn da bitte so lange?
Nichtsdestotrotz gibt es gewaltig viel zu tun. Ich habe aus dem letzten Job gleich vier verschiedene Kontaktadressen mitgenommen, wo Menschen meinen, sie hätten eventuell Verwendung für mich. Bin gerade dabei, die letzte dieser Personen zu kontaktieren, sie ist jedoch schon eine ganze Weile in einem Meeting. Aber immerhin - einen Gesprächstermin habe ich schon, allerdings erst Mitte Oktober.
Unabhängig davon laufen momentan noch drei Bewerbungen, ein ganzer "Stapel" weiterer Anzeigen sitzt oben in meiner Linkleiste und wartet darauf bearbeitet zu werden, allerdings hält sich meine Begeisterung für die beschriebenen Jobs in Grenzen. Also vielleicht doch noch eine Weile liegenlassen und hoffen, das etwas von den anderen Sachen Früchte trägt.
Hinzu kommt die kleine Firma, an der ich beteiligt bin. Da muss ein neuer Businessplan geschrieben werden, ein Büro organisiert... Und alles läuft äußerst schleppend, weil jeder noch diverse andere Sachen zu tun hat und man immer darauf warten muss, dass die Zuarbeit eintrudelt. Macht mir nichts aus, ich verbringe meine Tage ja auch gerne "nutzlos" im Internet. Nur der psychische Druck wächst eben langsam...
Außerdem habe ich mich um die Prüfung zum staatlich geprüften Übersetzer beworben, wann auch immer ich von denen höre, kann es sein, dass ich bald vor 12 verschiedenen Prüfungsleistungen stehe. Ob und wann das Ganze losgeht, kann man aber nicht wirklich sagen. Vermutlich sollte ich da auch mal anrufen, aber...

Soviel zum Jobtechnischen. Privat gibts diverse soziale Verpflichtungen in den nächsten Tagen, außerdem den Beginn meines Italienischkurses morgen. Und die Frage, ob ich es mit meinen Verpflichtungen, meinem Konto und meinem Gewissen vereinbaren kann, nochmal für eine knappe Woche in den Süden abzuhauen, der Frau Schwägerin und dem Herrn Schwager bei der Wohnungssuche zu helfen, ein wenig Sightseeing zu betreiben und viel gutes Essen zu genießen. Denn immerhin kommt Frau Schwägerin mit Mann ja auch in sechs Wochen schon wieder nach Berlin... Ach ach ach... Und im Dezember fliegen wir ja dann schon wieder runter... Apropos, dürfen wir denn für Weihnachten schon Flüge buchen, was ist, wenn einer von uns unverhofft einen Job bekommt? Das nennt man wohl "Jammern auf hohem Niveau"...